Archive for October, 2006

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Viennalestress

Wednesday, 18. October 2006

Ich muss meinen Blog gleich nach der Inauguration schon wieder pausieren, aber derzeit komme ich zu gar nichts außer Viennale-Gehen.

Aber bald, bald, geht’s weiter!

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Lesecoaching

Tuesday, 10. October 2006

Ein Freund von mir hat Schwierigkeiten, sich beim Lesen zu konzentrieren. Da er aber gerne lesen würde bzw. an sich gerne liest, sind wir auf die Idee gekommen, eine Art Lesecoaching zu machen – ich gebe im Leseaufträge, die sich in der Schwierigkeit immer ein bisschen steigern und dann reden wir darüber. Heute war unser erstes Treffen. Besprochen haben wir “Der Zauberer von Oz”. War voll nett. Und macht mir sehr viel Spaß. Ich merke selber, dass ich viel genauer lese und mir mehr Gedanken mache, wenn ich ein Buch dafür lese, damit ich ihm auch wirklich was weitergeben kann.  Beim nächsten Mal (“Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna”) wollen wir ein Leseprotokoll benutzen. Wie das ausschaut, seht ihr auf der Unterseite.

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Erste Studiengedanken

Sunday, 8. October 2006

Aus “Voraussetzungen und Grundfragen der Literaturwissenschaft – Fiktionalität und Poetizität” von Lutz Rühling

Meinong zufolge gibt es ein “Jenseits von Sein und Nichtsein”, eine Klasse von Gegenständen, die zwar in irgendeiner Weise “bestehen, in keinem Falle aber existieren” (Meinong 1904) und denen damit eine eigene Seinsweise oder “Subsistenz” unabhängig von ihrer Existenz oder Nicht-Existenz zukommt.

In dem ganzen Text geht es darum, wie wahr oder falsch, fiktional oder real Literatur sein kann bzw. was Literatur überhaupt ist. Was Meinong (übrigens ein österreichischer Philosoph, hättet ihr den gekannt?) sagt, finde ich nicht unklug, wobei Rühling wohl zurecht kritisiert, dass er eine metaphysische Ebene in das Ganze bringt, die eigentlich nicht notwendig ist.

Weiters fasst Rühling die Gedankengänge Terence Parsons dazu zusammen:

(…) indem er zwei verschiedene Arten von Prädikaten einführt, “nukleare” und “extranukleare”: ‘Mensch’ oder ‘grün’ sind demzufolge nukleare Prädikate, ‘möglich’, ‘fiktiv’ oder eben ‘existent’ hingegen sind extranukleare Prädikate. Einer fiktiven literarischen Gestalt wie Sherlock Holmes kommt dann dieselbe Art nuklearer Prädikate zu wie existierenden Menschen, aber nicht dieselbe Art extranuklearer Prädikate, da Sherlock Holmes nicht existent ist.

Das Ganze fängt im Grunde viel früher an und geht viel weiter, aber ich werde das jetzt nicht alles posten. Ich werde später mein Exzerpt hier hochladen – wenn es jemanden interessiert, sich noch weiter damit zu befassen.

Es ist aber doch erstaunlich, wieviele Gedanken man sich machen kann, über etwas, das fast allen Menschen klar zu sein scheint: Der Unterschied zwischen Realität und Fiktion.

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Neuer Anfang

Sunday, 8. October 2006

Ich versuch’s mal wieder mit einem Blog. Der letzte hat ja recht lange überlebt – die Chancen stehen also gut.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie dieser Blog ausschauen soll, aber ihr werdet es mit der Zeit schon mitkriegen. Und ich auch. :)

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